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	<title>Sonnwandeln</title>
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	<description>Der alltägliche spirituelle Blog</description>
	<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 15:13:53 +0000</pubDate>
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		<title>Mein Kaktus blüht!</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 15:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit bestimmt zwei Wochen beobachte ich die &#8220;Auswüchse&#8221; an meinem Feigenkaktus, ich dachte, er mache neue Blätter. Welche Freude, als sie sich jetzt als Blumen entpuppt haben! Gleich fünf sind es, aber jede Blüte hält nur einen einzigen Tag.
Es ist erst das zweite Mal, dass er überhaupt blüht. Mein Vater hatte auf einer Apulienreise ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit bestimmt zwei Wochen beobachte ich die &#8220;Auswüchse&#8221; an meinem Feigenkaktus, ich dachte, er mache neue Blätter. Welche Freude, als sie sich jetzt als Blumen entpuppt haben! Gleich fünf sind es, aber jede Blüte hält nur einen einzigen Tag.<br />
Es ist erst das zweite Mal, dass er überhaupt blüht. Mein Vater hatte auf einer Apulienreise ein Blatt eines Feigenkaktus abgeschnitten und zu Hause eingetopft – das muss gute fünfzehn Jahre her sein. Als er dann prächtig gewachsen war, gab er mir ein Blatt davon, das ich bei mir zu Hause in einen Topf setzte. Seit ich nun eine Dachterrasse besitze, darf er im Sommer nach draussen und die kalte Jahreszeit verbringt er im Wintergarten mit viel Licht und kühlen Temperaturen.<br />
Die Blüte ist nun sein Dank!</p>
<p><img src="http://www.sonnwandeln.eu/images/blog_kaktusbluete.gif" alt="Blüte eines Feigenkaktus" /></p>
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		<title>Beschenkt</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 12:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Begegnungen]]></category>

		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>

		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf meinem Morgenspaziergang treffe ich manchmal eine Frau mit einem Hund, dann gehen wir jeweils ein Stück Weg zusammen in angeregter Unterhaltung. Vor einigen Tagen bewunderten wir die Kirschbäume voller saftiger Kirschen und ich erwähnte, dass ich Weichselconfitüre sehr mag, doch selber keine herstelle, weil es soviel Arbeit macht, besonders wenn man keine Entsteinungsmaschine besitzt.
Gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf meinem Morgenspaziergang treffe ich manchmal eine Frau mit einem Hund, dann gehen wir jeweils ein Stück Weg zusammen in angeregter Unterhaltung. Vor einigen Tagen bewunderten wir die Kirschbäume voller saftiger Kirschen und ich erwähnte, dass ich Weichselconfitüre sehr mag, doch selber keine herstelle, weil es soviel Arbeit macht, besonders wenn man keine Entsteinungsmaschine besitzt.<br />
Gestern stand Frau M. mit einer grossen Tüte vor meiner Türe und überreichte mir zwei Gläser Weichselconfitüre und ein Körbchen dunkle Kirschen, alles liebevoll zurechtgemacht. Sie habe sie extra für mich gemacht – und die Weichseln einzeln von Hand entsteint!</p>
<p>Ist es nicht wunderschön, so beschenkt zu werden, mit soviel Hingabe und Liebe, und erst noch von jemandem, den man nicht einmal näher kennt?</p>
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		<title>Nicht die Nachtigall&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 07:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; weckt mich jede Nacht, wenn es noch stockdunkel ist, mit ihrem Gesang. Es ist aber auch nicht die Lerche.
Es ist eine Amsel, die ihr Nest in den Büschen unter meinem Fenster gebaut hat, sodass ihr melodisches Morgengebet direkt in mein Schlafzimmer dringt. Sie singt wunderschön, ganz klar und mit vielen Variationen, und das recht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; weckt mich jede Nacht, wenn es noch stockdunkel ist, mit ihrem Gesang. Es ist aber auch nicht die Lerche.<br />
Es ist eine Amsel, die ihr Nest in den Büschen unter meinem Fenster gebaut hat, sodass ihr melodisches Morgengebet direkt in mein Schlafzimmer dringt. Sie singt wunderschön, ganz klar und mit vielen Variationen, und das recht laut und stundenlang. Ich wache fast jede Nacht auf und höre ihr mit geschlossenen Augen eine Weile zu, allerdings meistens nicht stundenlang – bald schon schlafe ich wieder ein. Und dann weckt mich, erstaunlicherweise, nichts mehr, bis es Zeit zum Aufstehen ist, weder vorbeifahrende Autos noch Lastwagen noch die Kirchenglocken.<br />
Wenn es aber einmal geschieht, dass ich wach bleibe und der Amsel lausche, stimmen nach und nach andere Singvögel in ihren Morgengruss ein&#8230; bis dann, pünktlich um sechs, die ersten ganz grossen Vögel aus Fernost, im Abstand von wenigen Minuten über mein Haus ziehen, um auf dem Flughafen von Zürich zu landen. Ich kann sie durch das offene Fenster sehen&#8230; und hören! Und der Gesang ihrer Triebwerke erwärmt mein Fliegerherz ebenso wie der Gesang der Amsel.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=RAs61Otj5bk&#038;feature=related">Hier</a> könnt ihr übrigens Amselgesang hören.</p>
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		<title>Tierversuche</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 07:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weitererzählt]]></category>

		<category><![CDATA[Überzeugungen]]></category>

		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

		<category><![CDATA[Respekt]]></category>

		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Beitrag am Rande in der gestrigen Tagesschau mit den bekannten grausigen Bildern: Zwischen 2004 und 2008 haben die Tierversuche in der Schweiz um 16 % zugenommen – obwohl die Pharma- und die Kosmetikindustrie immer beteuern, sie würden sie auf ein Minimum reduzieren.
An der Diskussion, ob die Ergebnisse von Tierversuchen wirklich auf den Menschen übertragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag am Rande in der gestrigen Tagesschau mit den bekannten grausigen Bildern: Zwischen 2004 und 2008 haben die Tierversuche in der Schweiz um 16 % zugenommen – obwohl die Pharma- und die Kosmetikindustrie immer beteuern, sie würden sie auf ein Minimum reduzieren.<br />
An der Diskussion, ob die Ergebnisse von Tierversuchen wirklich auf den Menschen übertragen werden können, wie sinnvoll sie generell sind, will ich mich schon gar nicht beteiligen. Sie ist meines Erachtens sekundär.<br />
Mich beschäftigt die Frage: Wer sind wir Menschen denn, dass wir uns das Recht herausnehmen, anderen Wesen willentlich Leid zuzufügen und sie zu töten? Dass wir uns selbst über den Rest der Schöpfung stellen?<br />
Ich weiss, die Frage ist müssig, solange wir nicht einmal genug unternehmen, um das Leiden unzähliger unserer Mitmenschen zu lindern&#8230;</p>
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		<title>Der norditalienische Frühling meiner Kindheit</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 14:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Begegnungen]]></category>

		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>

		<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahren führt mich mein Morgenspaziergang an die gleichen Orte. Und doch habe ich vor einigen Tagen zum ersten Mal die Primeln am noch herbstlich braunen Hang entdeckt. 

So sah die Landschaft im Norditalien meiner Kindheit aus, wenn wir am Wochenende übers Land fuhren. Alles noch braun, trocken, es wirkte immer recht unordentlich und verwahrlost, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren führt mich mein Morgenspaziergang an die gleichen Orte. Und doch habe ich vor einigen Tagen zum ersten Mal die Primeln am noch herbstlich braunen Hang entdeckt. </p>
<p><img src="http://www.sonnwandeln.eu/images/blog_primeln.jpg" alt="Primeln" /></p>
<p>So sah die Landschaft im Norditalien meiner Kindheit aus, wenn wir am Wochenende übers Land fuhren. Alles noch braun, trocken, es wirkte immer recht unordentlich und verwahrlost, doch an spärlich bewachsenen Hängen rechts und links der Strasse lächelten hellgelb und zartlila die Primeln im fahlen Februarsonnenschein.<br />
Als ich Mitte der 1960-er Jahre in die Schweiz kam, wuchsen hier keine wilden Primeln, nur Schlüsselblumen. Ich bin nicht einmal sicher, ob es die in den intensiven Farben von Violett über Purpur bis zu Maisgelb gezüchteten in den Töpfen und Gärten schon gab.<br />
Inzwischen haben sie sich ausgebreitet, mit dem Wind, und sind dabei, sich die Natur Böschung um Böschung, Hang um Hang zu erobern.<br />
Sie berühren mich immer auf seltsame Weise, zart wie sie wirken, widerstandsfähig wie sie sind. Nur der betörende Duft der Narzissenhänge meiner Kindheit, die ich seither erst einmal wiedergesehen habe, ist mir in meiner Erinnerung noch näher.</p>
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		<title>Wirtschaftskrise</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 14:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>

		<category><![CDATA[Ego]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche schnappte ich am Fernsehen die Aussagen einer Schweizer Politikerin auf, ich weiss nicht mehr, war es unsere Wirtschaftsministerin oder eine andere Parlametarierin – ich habe nur mit einem halben Ohr zugehört und meine Augen waren überhaupt nicht auf den Bildschirm gerichtet. Sie sagte sinngemäss: &#8220;Der Schweiz geht es zur Zeit immer noch besser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche schnappte ich am Fernsehen die Aussagen einer Schweizer Politikerin auf, ich weiss nicht mehr, war es unsere Wirtschaftsministerin oder eine andere Parlametarierin – ich habe nur mit einem halben Ohr zugehört und meine Augen waren überhaupt nicht auf den Bildschirm gerichtet. Sie sagte sinngemäss: &#8220;Der Schweiz geht es zur Zeit immer noch besser als den Nachbarländern. Und aus dieser Krise wird die Schweiz besser herauskommen als die Nachbarländer.&#8221;</p>
<p>So. Hauptsache <em>uns</em> geht es gut. Hauptsache <em>wir</em> kommen heil – oder zumindest nur mit einem blauen Auge – davon.<br />
Bisher hatte ich immer gedacht, Krisen und Schwierigkeiten schweissen zusammen, man hilft sich gegenseitig, sucht gemeinsam nach Lösungen und Wegen&#8230; Offenbar nicht. Jeder bleibt sich selbst der Nächste.<br />
Wir kurzsichtig gedacht in dieser globalen Welt – wo der Flügelschlag eines zusammengebrochenen Finanzinstituts jenseits des Ozeans einen Orkan in der hiesigen Wirtschaft ausgelöst hat&#8230;</p>
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		<title>Für alle Ewigkeit?</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 08:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>

		<category><![CDATA[Glaube]]></category>

		<category><![CDATA[Macht]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen habe ich am Fernsehen gehört, wie ein Bischof sagte, aus der katholischen Kirche könne man nie austreten noch ausgeschlossen werden; das, was ich vor über 30 Jahren getan hatte – meinen Austritt schriftlich bekanntgegeben –, sei lediglich ein formaler staatlicher Akt (oder so ähnlich). Mit der Taufe wird ein Mensch in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen habe ich am Fernsehen gehört, wie ein Bischof sagte, aus der katholischen Kirche könne man nie austreten noch ausgeschlossen werden; das, was ich vor über 30 Jahren getan hatte – meinen Austritt schriftlich bekanntgegeben –, sei lediglich ein formaler staatlicher Akt (oder so ähnlich). Mit der Taufe wird ein Mensch in die Kirche aufgenommen, für immer, unlöschbar.<br />
&#8220;Wie?&#8221;, wunderte ich mich, &#8220;es gibt einen Verein, aus dem ich nicht willentlich austreten kann?&#8221; Dabei wurde ich doch damals, erst wenige Wochen alt, gar nicht gefragt, ob ich überhaupt beitreten will?!<br />
Das ist ja wie im Islam, dort kann man nämlich auch nicht heraus! Gut, bei den Katholiken wird man nicht gerade zum Tode verurteilt, wenn man sich öffentlich zu seinem Austritt bekennt  <img src='http://www.sonnwandeln.ch/weblog/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':???:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>So gehöre ich für die Kirche also immer noch zu ihr, bis zu meinem Tod – oder darüber hinaus? Was ist, wenn ich im nächsten Leben beispielsweise in einem arabischen Land wiedergeboren werde und dann Muslimin bin? Bin ich dann immer noch Katholikin und zugleich Muslimin?<br />
Nein, ich vergass - die Christenheit glaubt ja seit 325 n.Chr. nicht mehr an die Wiedergeburt  <img src='http://www.sonnwandeln.ch/weblog/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn ich es mir so recht überlege, habe ich der katholischen Kirche vielleicht nie angehört. Sie akzeptierte nämlich damals den von meinen Eltern gewählten Namen Karin nicht – es sei ein heidnischer Name, kein christlicher (so geschehen vor 55 Jahren in der Südschweiz!). Worauf meine Eltern mir für die Taufe kurzerhand den Namen meiner Grossmutter gaben. Ich wurde folglich als Margherita in die Kirche aufgenommen – doch dieser Name taucht auf keinem amtlichen staatlichen Papier auf, ich existiere so gar nicht. Dann muss ich wohl doch noch einmal wiedergeboren werden, wenn ich mir das Paradies sichern will&#8230;</p>
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		<title>Das Neue Jahr</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 13:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit den guten Vorsätzen halte ich es wie letztes Jahr: Ich fasse keine. Zumindest nicht bewusst und ausformuliert. Und doch spüre ich in diesen Tagen, dass ich einiges ändern möchte an mir, und ich weiss, dass ich es jeweils im Augenblick, in der konkreten Situation wieder spüren werde und mich dann entsprechend verhalten kann.
Anders als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den guten Vorsätzen halte ich es wie letztes Jahr: Ich fasse keine. Zumindest nicht bewusst und ausformuliert. Und doch spüre ich in diesen Tagen, dass ich einiges ändern möchte an mir, und ich weiss, dass ich es jeweils <em>im Augenblick</em>, in der konkreten Situation wieder spüren werde und mich dann entsprechend verhalten kann.</p>
<p>Anders als früher empfinde ich an diesem Jahresende ganz deutlich, wie ich nichts Altes ins 2009 hinüber schleppen will – und einiges habe ich tatsächlich zu einem Ende gebracht, noch 2008. So habe ich gestern dann auch die Wohnung gründlich geputzt und in diesem Moment läuft noch die Waschmaschine, damit kein &#8220;Schmutz&#8221; mitkommt ins junge reine Jahr; in der Sauna war ich heute früh schon, um noch alles Alte herauszuschwitzen&#8230;</p>
<p>Gespannt und zuversichtlich gehe ich auf das Neue Jahr zu. Euch allen wünsche ich viel Freude und Lebensmut!</p>
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		<item>
		<title>Verhungern&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 14:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Begegnungen]]></category>

		<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>

		<category><![CDATA[Angst]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Abendessen mit Freunden kam das Gespräch im Rahmen der momentanen Finanzkrise auch auf die Renten, zumal wir in der Schweiz am letzten Wochenende über die Flexibilisierung des Rentenalters abzustimmen hatten.
Meine Freundin war besorgt, ob sie in zehn Jahren überhaupt noch etwas aus ihrer Pensionskasse bekommen würde. Nicht einmal die AHV* sei mehr ganz sicher, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Abendessen mit Freunden kam das Gespräch im Rahmen der momentanen Finanzkrise auch auf die Renten, zumal wir in der Schweiz am letzten Wochenende über die Flexibilisierung des Rentenalters abzustimmen hatten.<br />
Meine Freundin war besorgt, ob sie in zehn Jahren überhaupt noch etwas aus ihrer Pensionskasse bekommen würde. Nicht einmal die AHV* sei mehr ganz sicher, meinte sie.<br />
Eher provokativ als resigniert erwiderte ich: &#8220;Dann verhungern wir halt im Alter&#8230;&#8221;<br />
Ihr Mann lachte: &#8220;Ich bin in einem kleinen Bergdorf aufgewachsen, gleich nach dem Krieg; wir hatten nicht viel, aber verhungert ist bei uns niemand, man half sich gegenseitig!&#8221;<br />
Ich beharrte auf dem Verhungern: &#8220;Wenn niemand mehr etwas hat, <em>stirbt man an Hunger</em>! Das hören wir doch ständig in den Nachrichten, dass die Menschen in Drittweltländern verhungern&#8230; Warum soll es immer nur die anderen treffen, warum nicht auch einmal uns?&#8221;<br />
Aus einer Bemerkung, die ich selbst anfänglich nicht ernst gemeint hatte, entwickelte sich eine überaus ernste Diskussion, die Stimmung wurde etwas gedrückter, nicht mehr so angeregt und fröhlich.<br />
Schon bald waren wir uns alle einig: Ja, es darf auch uns einmal treffen. Wenn wir Menschen der wohlhabenden Länder es bisher nicht fertig gebracht haben, den Hunger aus der Welt zu schaffen, dann sollen wir auch nicht davor verschont bleiben.</p>
<p>Doch so richtig glaubte wohl niemand von uns daran, dass es tatsächlich so weit kommen würde –  und wir assen vergnügt weiter&#8230;</p>
<p><em>* Schweiz: staatliche Alters- und Hinterlassenenversicherung</em></p>
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		<item>
		<title>Der Glaube an das Gute im Menschen</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 10:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Begegnungen]]></category>

		<category><![CDATA[Weitererzählt]]></category>

		<category><![CDATA[Glaube]]></category>

		<category><![CDATA[Lebensfreude]]></category>

		<category><![CDATA[Lebenssinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sollten daran glauben, dass der Mensch im Kern gut ist. Doch manchmal lassen sich Zweifel daran kaum abwehren, schaut man, was in der Welt alles geschieht&#8230;
Gestern ist mir in einer Talk-Radiosendung (&#8221;Persönlich&#8221; von Schweizer Radio DRS1) ein Mann begegnet, der tatsächlich bedingungslos daran glaubt und dazu noch die Fähigkeit besitzt, mit seiner Begeisterungsfähigkeit andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sollten daran glauben, dass der Mensch im Kern gut ist. Doch manchmal lassen sich Zweifel daran kaum abwehren, schaut man, was in der Welt alles geschieht&#8230;<br />
Gestern ist mir in einer Talk-Radiosendung (&#8221;Persönlich&#8221; von Schweizer Radio DRS1) ein Mann begegnet, der tatsächlich bedingungslos daran glaubt und dazu noch die Fähigkeit besitzt, mit seiner Begeisterungsfähigkeit andere (auch mich!) wieder davon zu überzeugen.<br />
Toni Rüttimann reist seit über 20 Jahren durch die Welt und baut Brücken, bisher über 400, in Regionen der Dritten Welt, Südamerika, Asien&#8230; Nicht im Auftrag einer Firma oder Institution, nein, ganz von sich aus. Am Ort bezieht er die lokalen Menschen mit ein, überzeugt sie vom Projekt und lässt alle, die dazu bereit sind, mitarbeiten, das Material beschaffen und die Brücke bauen. Natürlich braucht er auch den Segen der Machthaber und teilweise auch ihre finanzielle Unterstützung. Erstaunlich, was er beispielsweise über die Burmesische Regierung sagt, von der wir hier nur ein überaus negatives Bild haben, wörtlich: &#8220;Sogar solche Leute, von denen wir sagen – ah, diese Generäle, die sind knallhart, die denken nicht an ihre Bevölkerung. Ich habe gefunden, dass sie auch Brückenbauer sind, sie sind auch interessiert am Brückenbau für ihr Volk.&#8221;<br />
Er glaubt offensichtlich an das Gute im Menschen – dass auch in den &#8220;Bösen&#8221; irgendwo noch ein guter Kern ist.<br />
Es sind tiefste Überzeugungen, keine Floskeln, wenn er sagt: &#8220;Man hört so viel Schlechtes [...], aber der Grossteil der Menschen, die ich unterwegs treffe, sind positiv, sie wollen immer helfen. Aber die Leute [...], überall wollen die Leute gut sein. Ich bin immer noch der Meinung, der Mensch ist gut und will sogar noch besser sein. Und darauf muss man aufbauen. [...] Wenn man dann sieht, dass es plötzlich funktioniert, dass die Generäle mithelfen, die Transportfirmen mithelfen, die Bevölkerung mithilft, alle von ihren verschiedenen Gesichtspunkten aus. Und das ist genau das, was so wichtig ist in unserer heutigen Gesellschaft. Wir glauben immer, das sind die Schlechten, das sind die Guten. Und dann will man mit denen nichts zu tun haben. Aber wenn man ein Brückenbauer ist, dann muss man diese Abgründe überbrücken.&#8221;</p>
<p>Den Radiotalk kann man als <a href="http://pod.drs.ch/mp3/persoenlich/persoenlich_200811231300.mp3">MP3 herunterladen</a>, und ich kann ihn allen empfehlen, die Schweizerdeutsch verstehen (auch der zweite Gast der Sendung ist ein sehr interessanter Mensch). Diese Sendung macht Mut, an den eigenen Weg, die eigenen Projekte zu glauben, an den Menschen, an die Welt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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