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Nr. 28: Heilige Schriften: nur für Schriftgelehrte?

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Heilige Schriften, wie die Bibel, die Bhagavadgita und andere, zu verstehen, ist nicht einfach.
Auch lassen sie viele verschiedene Interpretationsmöglichkeiten zu, die oft missbraucht werden, und meistens werden sie dogmatisch angewendet.
Doch in den Heiligen Schriften der verschiedenen Religionen und Kulturen liegt Wahrheit und Weisheit; es lohnt sich deshalb, sich mit ihnen zu befassen.

Beispiele für erörterte Detailfragen

• Erläuterung einzelner Passagen aus Veden, Upanishaden, Bhagavadgita, Neuem Testament • Einem Glaubenssystem blind vertrauen und folgen? • Die Wahrheit ist in uns und im Leben selbst • Verständnis und Interpretation • Diverse Zitate von Laotse, dem Buddha, aus dem Sufismus, der Kabbala •

Entwicklungsziel

Ich öffne mich der Wahrheit Heiliger Schriften, ohne jedoch dogmatisch einem Glaubenssystem zu folgen.
Ich vertraue stets der Wahrheit, die in mir anklingt – der Wahrheit, die für mich nicht Glauben, sondern Wissen ist.
Ich lerne, die aus Büchern gewonnenen neuen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen.

Leseprobe

Viele alte Texte können wir nicht allein verstehen; wir sollten uns auf gute Kommentare stützen.
Wir dürfen uns bei der Lektüre von Heiligen Schriften von unserer Intuition leiten lassen und das annehmen, was in uns anklingt. Auch müssen wir nicht immer alles mit dem Verstand verstehen, vieles wirkt ganz direkt in unserer Seele.
Wir sollten uns nicht darauf versteifen, dass alles, was in Heiligen Schriften steht, der Wahrheit entspricht; sie wurden schliesslich von Menschen verfasst, die nie unfehlbar sind.
Unser wichtigster Lehrer ist in jedem Fall die Lebensschule mit den Erfahrungen und Erkenntnissen, die wir durch unser Wirken gewinnen.

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