für spirituelle Entwicklung
und Selbstveränderung
Eine Publikation des nada Verlags
Themenübersicht
Nr. 19: Krank oder heil?
Thematischer Überblick
Die Gesundheit ist das höchste Gut. Sind wir aber auch heil, wenn wir gesund sind? Krankheit hat wie alles, was uns zufällt, den Sinn uns etwas zu lehren, uns auf unserem Lebensweg zu leiten. Dazu müssen wir die Symptome vertieft betrachten, aber auch lernen mit Krankheit und Schmerz umzugehen und sie zu überwinden.
Beispiele für erörterte Detailfragen
• Es gibt nur eine Krankheit, ebenso wie es nur eine Gesundheit gibt • Die tiefere Symbolik der Krankheit • Wie wir die Krankheit rechtzeitig wahrnehmen und sie aufhalten können • Heil sein bedeutet ganz sein • Spirituelle Erkrankungen • Heilmethoden und die Selbstheilungskraft des Körpers • Welche Bedeutung haben Unfälle? • Schwere Erkrankungen bei jungen Menschen • Die Angst vor Krankheit
Entwicklungsziel
Ich erkenne die Krankheit als einen wichtigen Wegweiser, zugleich auch als Unterstützung bei Entwicklungsschritten, und bin wachsam für die auftretenden Symptome.
Ich lerne an den kleinen Alltagswehwehchen, mit dem Schmerz umzugehen und ihn aufzuheben, damit mir das bei stärkeren Schmerzen auch gelingen kann.
Leseprobe
Bei Kindern lässt sich gut beobachten, wie sie nach einer Erkrankung jeweils einen Entwicklungsschritt vollziehen – das verdeutlicht die Verbindung zwischen Körper und Psyche oder zwischen Ego und Seele, je nachdem auf welcher Ebene die verschiedenen Elemente betrachtet werden.
Bei uns Erwachsenen ist das nicht anders. Es geht dabei nicht nur darum, dass wir aus der Deutung unserer Symptome etwas erkennen, lernen und so innerlich wachsen; vielmehr bewirkt eine körperliche Herausforderung „automatisch“ auch eine innere Wandlung, obwohl wir sie meistens nicht sofort wahrnehmen oder die beiden nicht in direkten Zusammenhang bringen.
Das Umgekehrte gilt ebenso, und es ist wichtig, dass wir uns dessen bewusst sind, um nicht in jeder Krankheit gleich eine „Strafe“ für eine nicht verstandene Lektion zu sehen. Denn vor allem Menschen auf dem spirituellen Weg hinterfragen und wollen verstehen, was ihnen zufällt, und daraus lernen. Somit versuchen sie auch, Erkrankungen zu deuten – finden aber manchmal keine Antwort, warum sie gerade jetzt oder überhaupt an bestimmten Symptomen leiden. Dafür gibt es eine ganz andere Erklärung: Sie arbeiten intensiv an sich, haben eine Erkenntnis erlangt oder sind innerlich gewachsen, und dieser Prozess muss sich auf allen unseren Ebenen vollziehen (mental, emotional und physisch). Die körperliche Ebene als trägste von den dreien „hinkt hinten nach“, sodass wir uns in einem gestörten Gleichgewicht befinden – und das äussert sich in Form der Krankheit. Diese hat also die Funktion, das Ungleichgewicht zwischen dem bereits erfolgten inneren Fortschritt und dem „stehengebliebenen“ Körper zu beseitigen
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